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Warum ist Ostern jedes Jahr zu einer anderen Zeit?

Warum ist Ostern jedes Jahr zu einer anderen Zeit?

Es gibt Feiertage, die merkt man sich leicht: Weihnachten ist immer am 24. Dezember, Neujahr immer am 1. Jänner. Mit Ostern allerdings ist das eine ganz andere Sache.

Mal fällt das Ostereiersuchen in den März, mal liegt es im April. Und mit dem Osterdatum wandert auch eine ganze Reihe von anderen Feiertagen wie Himmelfahrt und Pfingsten munter hin und her. Aber warum eigentlich?

Der Grund dafür liegt rund 1.700 Jahre zurück: Auf dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 beschlossen die versammelten Bischöfe und Kirchenfunktionäre, Ostern fortan immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond zu feiern. Der Sonntag wurde deshalb gewählt, weil in den vier Evangelien des Neuen Testaments übereinstimmend von der Auferstehung am „ersten Tag der Woche“, also einem Sonntag, berichtet wird.