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Ordnung schaffen wirkt gegen den Winterblues

Ordnung schaffen wirkt gegen den Winterblues

Weihnachten ist vorbei, die Lichterketten abgebaut, nun beginnt die lange Wartezeit auf das erste Frühlingserwachen.

Der sogenannte Winterblues, wer kennt ihn nicht von uns, ist vorprogrammiert. Die 2004 gegründete Organisation Startseite - OrdnungsService.com hilft Menschen in Deutschland und Österreich, durch Ordnung mehr Klarheit und Freude in ihr Leben zu bringen. „Innere und äußere Unruhe bedingen einander“, erklärt Sarah Amtsberg. „Klarheit und Ordnung in der Wohnung haben eine beruhigende Wirkung. Ein aufgeräumtes Zuhause entlastet und ist ein tolles Mittel gegen den Winterblues.“

Das kuschelige Zuhause beginnt im Flur

Sarah Amtsberg empfiehlt, sich dem Ordnungsthema im Winter langsam zu nähern: Wo fällt Ordnung schaffen am leichtesten? Wie können wir kleine Veränderungen herbeiführen, die wir zur Gewohnheit werden lassen? Sarah startet gerne im Flur, denn: Schon wenn sich die Wohnungstür öffnet, darf sich das wohlige Zuhause-Gefühl einstellen. Ihre Tipps für Ordnung im Eingangsbereich:

  • Die Garderobe entrümpeln: Pro Person hängen hier nur noch zwei Jacken oder Mäntel.
  • Schuhen einen festen Platz geben: Das ist besonders wichtig für Kinder.
  • Chaosecken zu Wohlfühlplätzen machen: Geschmückt mit einem schönen Kissen wird z.B. die Sitzbank im Flur zu einem Ruhepol für’s Auge. Den möchte man nicht mit halb geleerten Einkaufstüten oder den Zeitungsresten für die Papiertonne verschandeln. 

Das Wohnzimmer zum Kraftplatz machen

Entspannen, feiern, auftanken: All das findet im Wohnzimmer statt. Das gilt besonders für den Winter. Jetzt ist es besonders wichtig, dass dieser Raum gute Gefühle hervorruft. Oft tut er das nicht, weil sich auf Tischen und Sofas Häufchen gebildet haben: Kataloge hier, Arbeitsutensilien da (Stichwort: Homeoffice), Hobbymaterial dort.

  • Zeitschriften und Kataloge aussortieren: Was brauche ich wirklich noch? Interessantes wird ausgeschnitten und abgelegt. Der Rest kann weg.
  • Kinderspielzeug ordnen: Sarah packt Bauklötze, Malsachen oder Puppen jeweils in eigene Klarsichtboxen. Jede Woche darf eine andere Kiste ins Wohnzimmer. Das schafft Ordnung, reduziert Spielstress und gibt den Kindern das Gefühl, immer wieder Neues zu entdecken.
  • Hobbymaterial überprüfen: Stricke ich gerne mit dieser Wolle? Mag ich diesen Stoff? Wenn die Antwort „nein“ lautet, darf das gute Teil weg.
  • Schreibtisch organisieren: Das Homeoffice im Wohnzimmer ist ein Gemütlichkeitskiller. Welche Arbeitsmittel brauche ich wirklich in Reichweite? Kann ich ein Regal aufstellen, in dem ich mein Material unterbringe? Gönne ich mir einen hochklappbaren Schreibtisch, der in der Freizeit vielleicht sogar unsichtbar wird? Mit diesen Leitfragen kommen wir dem gemütlichen Wohnzimmer Schritt für Schritt näher.

Eine aufgeräumte Wohnung sendet Ruhesignale an Seele und Gehirn. Der Winterblues hat keine Chance. So richtig kuschelig wird’s im Wohnzimmer mit einer weichen Decke auf dem Sofa, farblich passenden Kissen und indirektem Licht. Wer nachhaltig aufräumt, wirft die ausgemisteten Teile nicht auf den Müll. Karitative Organisationen nehmen gut erhaltene Stücke gerne.

Ordnungsexpertinnen in Österreich sind Kathrin Miseré (www.katrin-schafft-platz.at) und Andrea Auer (https://www.andrea-auer-ordnungsberatung.at/).