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LEUWALDHOF

Kinder & Jugend RehaGemeinsam stärker werden

Diese Rehabilitationseinrichtung ist die erste und einzige ihrer Art in Österreich. Hier werden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 0 und 18 Jahren mit Stoffwechselerkrankungen, Erkrankung des Verdauungssystems oder hämatoonkologischen und immunologischen Erkrankungen betreut. Und das zusammen mit ihrer Familie.

Der Leuwaldhof ist eine Ein-richtung der VAMED und der Salzburger Landeskliniken und liegt auf der Sonnenseite von St. Veit im Pongau, Salzburg.

AUS DER KRISENSITUATION IN DIE NORMALSITUATION

Die intensive Akuttherapie bei Erkrankungen führt zu starken Belastungen für die ganze Familie. Am Leuwaldhof wird im Rahmen der Reha nicht nur das erkrankte Kind behandelt, sondern auch die Eltern und Geschwister. „Unser Ziel ist es, die Familien aus der Krisensituation wieder in die Normalsituation zu begleiten“, schildert Univ.-Doz. Dr. Gustav Fischmeister, MSc, Primar am Leuwaldhof. „Wir verkörpern hier eine neue Dimension der Familienmedizin“, ist sich Dr. Fischmeister sicher. Das Management im Leuwaldhof ist auf höchstem Niveau und die enge Zusammenarbeit von ÄrztInnen, TherapeutInnen, PflegerInnen, PsychologInnen, DiätologInnen und PädagogInnen bringt den jungen PatientInnen und ihren Familien das bestmögliche Rehaergebnis. „Hier ziehen wirklich alle an einem Strang und wir staunen oft selbst, was ein so dichtes Programm an Bemühungen beim Patienten bewirkt!“

GUTE PLANUNG + GUTE THERAPIE = GESUNDHEITLICHER ERFOLG

So einfach lautet die Gleichung. Aber dahinter steckt ein ausgeklügeltes Therapiekonzept unter der Leitung von Sandra Bauer. „Nach einem ärztlichen Gespräch und allen Infos, die wir vorab von der Familie erhalten, können wir das bestmögliche Therapieprogramm für die Reha erstellen. Die Pläne sind tagesaktuell und orientieren sich an den Bedürfnissen, Wünschen und dem Genesungsfortschritt der Familie“, so Bauer. Zwei Mal wöchentlich besprechen alle Beteiligten TherapeutInnen, ÄrztInnen und PädagogInnen über jeden Patienten, um mögliche Änderungen im Therapieplan zu berücksichtigen. „Die enge Zusammenarbeit, zum Beispiel mit den FreizeitpädagogInnen, ermöglicht uns einen ganz anderen Zugang. Erfahrungsgemäß sprechen Familien in der ungezwungenen Atmosphäre der Freizeit eher über Probleme als bei den Arztgesprächen“, erklärt Dr. Fischmeister.

REHA IST KEIN URLAUB – ABER EINE GUTE ZEIT

„Der Leuwaldhof ist eine Mischung aus Wohlfühloase und Therapieeinrichtung. Mir ist es wichtig, dass uns die Familien nicht mit einem Krankenhaus assoziieren, sondern vielmehr Wohlfühlen, Entspannung und Training im Vordergrund stehen“, erzählt Pflegedienstleiterin Gabriele Sanio und weist außerdem auf die herrliche Bergkulisse und das positive Ambiente des Leuwaldhofes hin. Durch die vorausschauende und verantwortungsvolle Tätigkeit der einzelnen Bereiche und der ExpertInnen ist es Familien möglich, sich in Sicherheit voll und ganz auf die Genesung zu konzentrieren. „Viele Patienten sind nicht aufgeklärt, dass es möglich ist, nach einer onkologischen Erkrankung oder bei einer Stoffwechselerkrankung oder einer Erkrankung des Verdauungstraktes eine Reha in Anspruch zu nehmen. Auch viele zuweisende Ärzte sind noch zu wenig informiert. Dabei zahlt sich Reha wirklich aus! Man merkt das immer, wie eine Familie anreist und wie sie abreist“, freut sich Gabriele Sanio.

KOSTEN ÜBERNIMMT DIE ÖGK

„Die Gesundheit der Kinder ist natürlich die oberste Priorität der Eltern, aber oftmals schwebt so eine große finanzielle Unsicherheit mit. Das Gute hier ist, dass die Kosten zu 100% von den Sozialversicherungen übernommen werden und die Familien keinen Cent bezahlen müssen. Es ist für die Eltern ein gutes Gefühl loszulassen, alles geregelt zu wissen und sich voll aufs Kind konzentrieren zu können“, erklärt Laura Krüger, Sozialarbeiterin im Leuwaldhof. Sie unterstützt Familien vor Ort außerdem bei diversen Anträgen, zum Beispiel für Pflegegeld, erhöhte Familienbeihilfe, oder gibt Tipps für den beruflichen Wiedereinstieg, für finanzielle Unterstützung bei der Ausbildung oder der weiteren Nachsorge. Die Reha dauert für Kinder bei Störungen des Stoffwechselsystems und Erkrankungen des Verdauungstraktes 21 Tage, die Eltern benötigen dafür die Beanspruchung von Urlaubstagen. Bei onkologisch erkrankten Kindern dauert die Reha 28 Tage, und die Eltern sind in dieser Zeit im Krankenstand. In allen drei Rehaformen fallen für die Familien keinerlei Kosten an und die Zuweisung erfolgt ganz unkompliziert über den Hausarzt, den behandelnden Arzt oder die Station eines Krankenhauses. Das Formular zur Antragstellung gibt es online unter www.leuwaldhof.at/ihr-weg-zu-uns/

„Es ist einmal pro Jahr möglich, eine Reha zu beantragen“, ergänzt Sandra Bauer.

UNTERBRINGUNG, FREIZEIT UND HEILSTÄTTENSCHULE

Familien verbringen die Rehazeit in lichtdurchfluteten Appartements mit zwei Zimmern, Küche, Esstisch und Bad/WC. Jedes Familienappartement verfügt über einen Gartenzugang oder einen großzügigen Balkon mit herrlichem Blick in die Berge. Der Leuwaldhof ist durchgängig barrierefrei angelegt. Neben den Therapien bleibt natürlich auch Zeit für Freizeit. Dafür stehen Freizeit- und Kreativräume für Erwachsene, Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Draußen wartet ein großer Naturspielplatz mit Bergwerk, Wasserspielen, Spielgeräten und einer Kneipp-Anlage. Außerdem gibt es einen Slackline-Park, Tischtennis, Boule und E-Bikes. FreizeitpädagogInnen bieten zudem täglich verschiedene Aktivitäten wie geführte Ausflüge, Wanderungen, Grillabende, Kinobesuche, Musikabende und im Winter Schneeschuhwanderungen oder Besuche auf Weihnachtsmärkten. Ein wichtiger Punkt im Leuwaldhof ist die Heilstättenschule. Sowohl die erkrankten Kinder als auch die Geschwisterkinder können im Leuwaldhof in der Zeit der Reha die Schule, jüngere Kinder auch den Kindergarten besuchen. „Wir unterrichten hier alle Schulstufen von der 1. Klasse Volksschule bis zur 5. Klasse Oberstufe“, erklärt Pädagogin Martina Schnöll. „Sobald wir wissen, dass ein Kind zu uns auf den Leuwaldhof kommt, bitten wir die Eltern um eine Einverständniserklärung, um die reguläre Schule des Kindes kontaktieren zu dürfen. Die Schule gibt uns dann Bescheid, was in den nächsten drei bis vier Wochen Unterrichtsstoff ist und wir lernen das mit den Kindern hier in der Heilstättenschule. “Die Kinder sollen während der Reha in der Schule nichts versäumen. Auch Tests und Schularbeiten werden sogar zeitgleich durchgeführt. „Das erfordert ein gutes Management, aber wir können uns sehr intensiv mit den Kindern beschäftigen und haben gute Lernerfolge. Das melden uns auch die Schulen retour.“ Die Kinder erhalten vom Leuwaldhof dann auch eine Schulbesuchsbestätigung oder einen pädagogischen Bericht, sie haben also keine Fehlstunden in der regulären Schule. Das Leuwaldhof-Team gibt bei der Reha alles. „Aber vor allem geben wir eines“, so Gabriele Sanio, „nämlich einen Anstoß, zu trainieren, die Motivation zu entfachen, Verständnis für sich selbst zu haben, sich Fehler zu verzeihen, aber dranzubleiben.“Denn, da ist sich auch Primar Dr. Gustav Fischmeister sicher: „Die Zukunft hält alle Türen offen, die Gesundheit der Kinder wieder voll herzustellen!“

 

 

DAS THERAPIEANGEBOT IN DER ÜBERSICHT:

• Fachärztliche Betreuung

• Physiotherapie• Therapeutisches Klettern

• Ergotherapie

• Logopädie• Psychologie

• Diätologie/Ernährungsberatung

• Hydrotherapie

• Tiergestützte Therapie

• Massage

 

LEUWALDHOF

Kinder Jugend Reha St. Veiter Straße 48a

5621 St. Veit im Pongau

+43 6415/50 300

info@leuwaldhof.at   

www.leuwaldhof.at  

 

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