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#derkindergartenbraucht

#derkindergartenbraucht

Die Anforderungen an den Kindergarten steigen seitens der Politik – das ist auch gut so. Jetzt ist es aber an der Zeit, dass auch die Rahmenbedingungen an die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse der Elementarpädagogik angepasst werden. Die Träger*inneninitiative Elementare Bildung Wien weist auf die Bedeutung frühkindlicher Bildung hin.

Der #kindergartenbraucht

  • 1% vom BIP (derzeit 0,64%),
  • mehr fundiert ausgebildete Pädagog*innen,
  • einen besseren Fachkraft-Kind-Schlüssel,
  • mehr qualitative Bildungszeit,
  • mehr politische und gesellschaftliche Anerkennung,
  • ein österreichweit einheitliches Bundesrahmengesetz,
  • mehr qualifiziertes Zusatzpersonal aus verschiedenen Fachbereichen (Sonderkindergartenpädagogik, Logopädie, Ergotherapie, Psychologie, Sozialarbeit etc.) sowie
  • eine sofortige Ausbildungsoffensive.

Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung und auf gleiche Bildungschancen von Beginn an. Die politisch Verantwortlichen müssen österreichweit einheitliche Qualitätsstandards definieren und die Rahmenbedingungen dafür bereitstellen, damit alle Kinder – egal welcher Herkunft – von frühester Kindheit ein Bildungssystem vorfinden, das sie in ihrer individuellen Entwicklung begleitet und fördert.

Betreuung von 28.123 Kindern

Private Trägerorganisationen gestalten in ihrer Funktion als Bildungseinrichtungen maßgeblich die Landschaft der elementaren Bildung. Die vier großen Trägerorganisationen Diakonie BildungKinderfreunde WienKIWI-Kinder in Wien und die St. Nikolausstiftung bilden und betreuen in ihren Kindergärten und Horten in Wien insgesamt 28.123 Kinder im Alter von 1 bis 10 Jahren. Gemeinsam werden auch bildungspolitische Forderungen als Träger*inneninitiative Elementare Bildung Wien vertreten. Mit der Kampagne #kindergartenbraucht wird auf dringend notwendige Reformen im Bereich der Elementarpädagogik aufmerksam gemacht.