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Basteln: Das Zapfenbarometer

Basteln: Das Zapfenbarometer

So baut ihr das Zapfenbarometer:

Ihr befestigt den Faden an der dicken Seite des Zapfens und hängt ihn mit der Spitze nach unten draußen auf. Am besten eignet sich dafür ein überdachter Balkon oder ein Dachgiebel, unter dem das Zapfenbarometer vor dem Regen geschützt ist, ihr es aber durch das Fenster sehen könnt.

Wird das Wetter schön und die Luft trocken, öffnet sich der Zapfen. Kommt hingegen Regen und feuchte Luft, schließt er seine Schuppen.

Wieso ist das so?

Kiefern- und Fichtenzapfen reagieren sehr empfindlich auf Feuchtigkeit. Je mehr Wasserdampf in der Luft ist, desto höher ist die Regenwahrscheinlichkeit. Dann schließt sich der Zapfen, um seine Samen festzuhalten. Denn die Samen möchte der Zapfen bei trockenem Wetter abgeben, wenn der Wind sie davontragen kann. Wenn es soweit ist, trocknen die Fasern in den Schuppen und schrumpfen.

Die Schuppen biegen sich dabei weit auseinander, der Zapfen öffnet sich und wir wissen, dass das Wetter erst einmal schön bleiben wird. Ob ihr einen Regenschutz einpacken müsst oder nicht, verrät euch das nächste Mal also das Zapfen-Hygrometer vor eurem Fenster.

Links der Kiefernzapfen bei trockenem Wetter, rechts bei hoher Luftfeuchtigkeit