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WINDOBONA

Ausflugs-Testfamilie

WINDOBONA

Ein Ort, der stark macht – und glücklich!

Wenn der Wetterbericht läuft, verziehen die meisten das Gesicht, wenn von starkem Wind die Rede ist. Im WINDOBONA jedoch kann es nicht windig genug sein. Bei bis zu 300 km/h Windgeschwindigkeit fliegt der Junioren Staatsmeister (2020) Niki Scharner im Indoor Skydiving-Tunnel im Wiener Prater.

Der WINDOBONA Windkanal ist ein Highlight und Besuchermagnet im Wiener Prater. Kein Wunder, denn durch die großen Glasfronten sieht man bereits im Vorbeigehen Menschen mit Helmen und in engen Anzügen wie von Zauberhand durch die Luft flitzen. Diese Zauberhand ist eine gigantische Windmaschine, die in einem Windkanal Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h erzeugt. Und was tun mit so viel Wind? Genau! Indoor Skydiving!


WIE FÜHLT SICH INDOOR SKYDIVING AN?


Kurz erklärt: Indoor Skydiving ist wie Fallschirmspringen. Nur indoor. Ohne Fallschirm. Und ohne Flugzeug. Aber mindestens genauso lässig! Anfänger fliegen zuerst mal auf dem Bauch. Körperspannung und Balance sind gefragt. Sonst braucht es keine Voraussetzungen (außer das Mindestalter von acht Jahren). Nach der Einschulung durch den Instructor bekommt jeder einen Fluganzug, Helm und Brille. Dann schlüpft man auch schon durch eine Tür ins Windgeschehen. Zusammen mit dem Fluglehrer erlebt man die Schwerelosigkeit, die Aerodynamik, einen Wow-Effekt und obendrauf ein absolutes Glücksgefühl. Der erste Flug dauert meist „nur“ zwei Minuten. Das klingt wenig, reicht aber, wenn man bedenkt, dass man in der kurzen Zeit mehrere hundert Kalorien verbrennt und am nächsten Tag ziemlich sicher mit einem Muskelkater aufsteht, denn Indoor Skydiving ist Leistungssport.


„STARK WIRD MAN NICHT GEBOREN“


Diesen Sport hat auch der 16-jährige Niki für sich entdeckt. Geboren wurde er im Mai 2005 mit dem Apert-Syndrom – dabei verursachte eine GenMutation zahlreiche körperliche Fehlbildungen. 23 Operationen, ein starker Familienrückhalt, zwei ältere Brüder und eine gute Portion Sturköpfigkeit haben Niki stark gemacht. „Die Ärzte haben uns nach der Geburt gesagt, dass Niki wahrscheinlich nie gehen kann, und heute ist er österreichischer Junioren-Staatsmeister im Indoor Skydiving“, erzählt Nikis Vater und WINDOBONA-Geschäftsführer Walter Scharner stolz. „Mit 9 Jahren war ich das erste Mal im Windkanal“, beschreibt Niki. „Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht und ich wollte unbedingt viele Tricks lernen.“ Und das ist ihm gelungen. Mit seinem besten Trick – dem Schneidersitz – schwebt er 2020 wie Aladdin auf dem Zauberteppich zum österreichischen Junioren-Staatsmeistertitel. „Er ist kreativ und lernt sich alle Tricks selbst. Er möchte keinen Coach. Dafür ist er zu sturköpfig“, lacht seine Mama. „Ich bin eben ein Freestyler!“, sagt Niki nach seiner Flugshow, die er extra für family extra geboten hat. Bei Profis wie Niki läuft die Windmaschine bereits auf 95%, das heißt, Windgeschwindigkeiten von bis zu 280 km/h lassen die Skydiver bis zu 17 Meter in die Höhe schnellen. Aber Niki entfaltet sich nicht nur im Windkanal kreativ. Eines seiner liebsten Hobbys ist das Malen. Er bemalt Leinwände ebenso wie Kleidung und Schuhe. Den Reinerlös seiner Werke spendet er an ein Waisenhaus in der Ukraine. „Niki macht unser Leben bunter!“, sagt sein Papa. Mit seinen 16 Jahren hat sich der junge Erwachsene auch schon unter die Autoren begeben. Mit seinem Buch „Stark wird man nicht geboren“ möchte Niki anderen Menschen Mut machen, für das Leben zu kämpfen. Der Erlös kommt „Licht ins Dunkel“ zugute.


ALLE KÖNNEN FLIEGEN

„Frei wie ein Vogel zu sein, das ist der Wunsch von so vielen Menschen“, ist sich die WINDOBONA-Crew sicher. Das Interesse am Indoor Skydiving ist demnach ungebremst. „Die Abwechslung ist so schön zu beobachten. Zuerst fliegt vielleicht eine zweite Klasse Volksschule und danach die harten Jungs der Cobra oder WEGA“, schmunzelt der Geschäftsführer. Die Militärakademie und Spezialeinheiten trainieren im WINDOBONA Fallschirmeinsätze – das ist eigentlich der Ursprung des Skidivings. „Auch das österreichische Skifliegernationalteam hat bei uns trainiert, aber es können sogar Querschnittgelähmte fliegen – da ist das Gefühl des Schwebens dann noch mal überwältigender.“
 

WINDOBONA
Indoor Skydiving Wien
1020 Wien, Prater 38A
www.windobona.com 

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