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Erlebniswelt Carnuntum

Ausflugs-Testfamilie

Erlebniswelt Carnuntum

Ein Tag im Leben eines Römers

Bei strahlendem Sonnenschein starteten 43 SchülerInnen der 2. Klassen der Mittelschule Grünau-Rabenstein mit ihren Lehrkräften per Autobus der Firma Humpelstetter aus Frankenfels in die Römerstadt Carnuntum.

Am Parkplatz wurden wir bereits von einer lebensgroßen Statue von Marc Aurel begrüßt und uns der Weg zum neuen und modernen Ankunftsgebäude gewiesen. Ein einführender Film zeigte zeitgleich das Leben eines Gladiators, eines Legionärs und das alltägliche Leben eines römischen Bürgers. Bevor die Erkundungstour starten konnte, folgten einleitende Worte, um das vorhandene Wissen etwas aufzufrischen und zu erweitern. Petronell befindet sich fast zur Gänze auf den Überresten der alten Römerstadt. Um weitere archäologische Funde zu sichern, bedienen sich Forscher nicht nur der herkömmlichen Methoden wie Grabungen, sondern setzen auch modernste Technik ein. Mithilfe von elektromagnetischen Wellen werden Reste unter der Erde über Computer sichtbar gemacht. Auf den Überresten einer 1700 Jahre alten, von den Legionären erbauten Steinstraße spazierten wir zu einem rekonstruierten Stadtteil. Der erste Teil der Anlage zeigt die Häuser der Handwerker und Händler. Man sieht das Lager eines Ölhändlers mit Tonamphoren, die Räumlichkeiten eines Stoffhändlers und eine Wäscherei. Besonderen Anklang fand die wieder errichtete Küche mit echten Lebensmitteln und den beiden Feuerstellen. Eine davon wurde zum Kochen benutzt und die andere wärmte die Fußbodenheizung des angrenzenden Wohnraums.

In dem gut geschützten Innenhof konnte man sich das Wachstum der Weinstöcke und der Gewürze gut vorstellen. Über den Portikus, einer überdachten Veranda, auf dem römische Händler ihre Ware verkauften, betraten wir die Villa Urbana mit über 1000 m² Wohnfläche. Die Fußbodenheizung befand sich dort in allen Räumen. Eine halbrunde Apsis schließt den Raum auf einer Seite ab und ermöglicht somit eine Verstärkung der Stimme und einen einzigartigen Klang. Ein besonderes Highlight war das Anprobieren der römischen Kleidung mit Tunika und Toga bei den Herren bzw. Tunika und Palla bei den Damen. Interessant war, dass die Färbung der Kleidung auf den Reichtum der Träger schließen ließ. Je weißer, desto reicher. In der Latrine wurde uns die Redewendung „ein Geschäft machen“ nähergebracht, da römische Latrinen ein Gemeinschaftsort waren, Tratsch und Klatsch ausgetauscht und auch Geschäfte darin abgeschlossen wurden.

Eine Frage bezog sich bald auf die Nutzung von Klopapier, welches noch nicht erfunden worden war. Da musste noch die linke Hand, gefüllt mit Wasser, für die Reinigung zur Verfügung stehen. Alle SchülerInnen lobten die Erfindung des Klopapiers. Die SchülerInnen waren sich einig: Die rekonstruierte Stadt Carnuntum macht die Römerzeit erlebbar und den Geschichtsunterricht bunter.

Römerstadt Carnuntum

Hauptstraße 1A | 2404 Petronell-Carnuntum

+43 2163 3377-0

roemerstadt@carnuntum.at

www.carnuntum.at 

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